Rosenheim – Der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart, zugleich gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, kritisiert die seit wenigen Tagen geltende Verschärfung der Besuchsregeln in den Romed-Kliniken (wir berichteten) scharf. Er spricht von einem „faktischen Besuchsverbot“. Lediglich in Ausnahmefällen könne ein Besuchsschein beantragt werden, schreibt Winhart in einer Pressemitteilung. Voraussetzung hierfür sei, dass der Besucher einen negativen PCR-Test vorweisen könne, der nicht älter als 72 Stunden sein dürfe, ein Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden..
Nach Winharts Ansicht darf ein PCR-Test nicht zum Einlasskriterium werden. Zudem könne innerhalb der vorgegebenen Fristen für die Akzeptanz eines Testergebnisses schon lange wieder eine Infektion eingetreten sein.
Durch das Handeln des Klinikverbundes würden nicht nur die Besucherrechte, sondern auch die Patientenrechte beschnitten. Winhart spricht von einer „unsozialen Klinik-Politik“, die mit den Grundrechten nicht vereinbar sei.
Als Alternative schlägt er vor, dass bei Besuchern, die eine der Romed-Kliniken betreten, ein Antigentest durchgeführt wird. Diese Tests solle der Klinikverbund ausreichend bereit halten.tt