Rosenheim – Die Stadt hat den geplanten Autokorso durch Rosenheim untersagt. Das hatte ein Pressesprecher der Stadt auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt. Wie berichtet, hatte eine Privatperson einen Autokorso mit dem Titel „Einschränkungen der Grundrechte – gegen den beabsichtigten Lockdown“ angemeldet. Ob sich der Organisator mit dieser Entscheidung zufriedengibt, bleibt abzuwarten. Laut Stadt könnte er gegen den Beschluss vorgehen und Klage einreichen, dann müsste ein Gericht darüber entscheiden, ob der Autokorso stattfinden kann oder nicht. Ebenfalls geklagt hatten die Veranstalter der geplanten Demonstration am Sonntag – allerdings ohne Erfolg. Wie berichtet, hatten sie zunächst einen Spaziergang durch Rosenheim unter dem Motto „Adventsspaziergang gegen die Einsamkeit (Vereinsamung als Folge des Lockdowns)“ angemeldet, was die Stadt jedoch so nicht genehmigte. In einem Kooperationsgespräch habe man sich darauf geeinigt, dass die Versammlung im Mangfallpark stattfindet, heißt es aus dem Rathaus. 500 Personen sind angemeldet. Die Kundgebung beginnt um 14.30 Uhr, endet um 17 Uhr. Neben Livemusik soll es auch etliche Redebeiträge geben – unter anderem von einem ehemaligen Religionslehrer, heißt es vom Veranstalter. hei