„Erwartbare“ Nebenwirkungen

von Redaktion

130 Romed-Mitarbeiter mit Astrazeneca-Produkt geimpft

Rosenheim – In Braunschweig und Emden haben Krankenhäuser die Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca gestoppt, nachdem bei einigen Personen starke Nebenwirkungen aufgetreten waren.

Der Impfstoff des schwedisch-britschen Unternehmens wird auch in den Romed-Kliniken im Landkreis Rosenheim eingesetzt, wie Kliniksprecherin Johanna Kaffl auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen mitteilte. Alle gelieferten Dosen seien bislang verimpft worden – an insgesamt 130 Mitarbeitern. Laut Kaffl sind bei den Mitarbeitern „die erwartbaren“ Nebenwirkungen aufgetreten, wie zum Beispiel Kopf- und Gliederschmerzen, Schwindel und Fieber. Nebenwirkungen, die laut Robert-Koch-Institut typische Beschwerden nach Impfung seien. Zur Häufigkeit der Nebenwirkungen konnte Kaffl noch keine Angaben machen. Ob sich Mitarbeiter aus Sorge um etwaige Beschwerden geweigert haben, sich diesen Impfstoff verabreichen zu lassen, dazu wollte sich die Kliniksprecherin nicht äußern.

Im Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Rosenheimer Loretowiese ist laut Christian Schwalm, stellvertretender Pressesprecher der Stadt, bisher praktisch ausschließlich der Biontech-Impfstoff verimpft worden. Alexandra Schöne

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