Weitere Corona-Fälle nach Reihentest

von Redaktion

Zahlen in der Region auf hohem Niveau

Rosenheim – Die 7-Tage-Inzidenz in der Region verharrt weiter auf einem hohen Niveau knapp unter der kritischen Marke 100: Der Landkreis liegt aktuell bei 93, die Stadt Rosenheim bei 83 (Stand 4. März, 0 Uhr). Landkreisweit waren gegenüber dem Vortag 44 neue Fälle hinzugekommen; in der kreisfreien Stadt 13. Die 7-Tage-Inzidenz (Fälle binnen einer Woche je 100000 Einwohner) liegt damit ein gutes Stück entfernt von den Marken 50 geschweige denn 35, worunter nach Beschluss des Bund-Länder-Gipfels weitere Lockerungen möglich wären. Wird der Schwellenwert 100 gerissen, heißt es für die Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen – zurück in den Distanzunterricht. Die Kinderbetreuungseinrichtungen müssen bei Überschreiten der Inzidenz von 100 ebenfalls schließen, einzig die Notbetreuung wird aufrecht erhalten.

Nach wie vor in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt Rosenheim steht die Firma Fritzmeier Composite in Bruckmühl-Hinrichssegen, die, wie berichtet, von einem massiven Corona-Ausbruch betroffen war. Hier werden aktuell Reihentestungen durchgeführt. Bis zuletzt waren 68 der insgesamt rund 500 Mitarbeiter positiv getestet worden. Bis in die kommende Woche hinein stehen weitere Testungen an.

Erneut sind Schulen und Kitas von Corona-Fällen betroffen. Je einen positiven Test meldet das Gesundheitsamt für folgende Einrichtungen: Privatschule Kalscheuer Rosenheim, Realschule Prien, Pfarrkindergarten Arche Noah Bruckmühl, „Haus für Kinder Löwenzahn“ Bruckmühl, Montessori-Kinderhaus Inntal Brannenburg, Kindergarten Arche Noah Rosenheim und St.-Georg-Mittelschule Bad Aibling. Rosi Gantner

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