Oberaudorf – Im vergangenen Herbst hatte der Bayerische Trachtenverband geplant, im Rahmen der Jahrestagung beim Bayerischen Inngau-Trachtenverband in der Gemeinde Oberaudorf zusammenzukommen. Neben den gewöhnlichen Regularien waren auch die Neuwahlen des gesamten Vorstands und innerhalb der Sachgebiete geplant.
Wegen Corona war die Durchführung der Tagung, die zwischenzeitlich auch im großen Areal des Festspielhauses im benachbarten Erl in Tirol ins Auge gefasst worden war, nicht möglich. Bei einer digitalen Frühjahrskonferenz des Landesausschusses, die normalerweise als Präsenz-Veranstaltung an zwei Tagen im WWK-Bildungszentrum in Raubling stattfand, konnte der Landesvorsitzende Max Bertl eine Strategie für die weiteren Zusammenkünfte beraten und bekannt geben.
So wird die im Inntal ausgefallene Jahresversammlung nach derzeitigem Planungsstand am Samstag, 15. Mai, im Landkreis Landshut mit den gesamten Neuwahlen stattfinden. Dabei wird Bertl, der jüngst seinen 75. Geburtstag feierte, sein Amt zur Verfügung stellen und weitergeben.
Bisher hat nach Informationen der Heimatzeitung nur der stellvertretende Landesvorsitzende des Trachtenverbands, Günter Frey (Oberer Lechgauverband), seinen Hut für eine Kandidatur in den Ring geworfen.
Die sonst für zwei Tage angesetzte Herbstlandesversammlung soll dann, nicht wie ursprünglich vorgesehen beim Trachtengauverband Oberfranken, sondern beim Gau Oberpfalz am Samstag, 25. September, als Ein-Tages-Treffen durchgeführt werden. Hierfür wird Gauvorstand Erich Tahedl um die Örtlichkeit in der Universitätsstadt Regensburg Ausschau halten.
Die weiteren Landesversammlungs-Planungen sind für 2022 beim Isargau in München, 2023 die Nachholung beim Inngau in Oberaudorf, 2024 beim Gauverband I, 2025 bei der Vereinigung Links der Donau, 2026 beim Oberen Lechgauverband und 2027 beim Gau Niederbayern. Georg Schinnagl als Gauvorstand des Inngau-Trachtenverbands bedankte sich für die harmonische Änderung der Planungen und hofft, dass bald persönliche Treffen wieder möglich sind. hoe