Rosenheim – Rosenheim hatte eine flexiblere Auslegung der Corona-Regeln im Sinn, (wir berichteten), ihren Antrag jedoch hat die Regierung von Oberbayern gestern abgelehnt. Die Sieben-Tage-Inzidenz verfolge den Zweck, die Corona-Dynamik in Kommunen unterschiedlicher Größe vergleichen zu können, sagte ein Sprecher. Die Regelung gelte bundesweit. Rosenheim hatte unter anderem die statistische Zusammenlegung von Stadt und Landkreis erreichen und den Inzidenzwert von 100 auf 130 heraufsetzen lassen wollen, um das Hin und Her von Öffnung und Schließung von Kitas, Grundschulen und Einzelhandel zu vermeiden. Die Ablehnung bedauerte Oberbürgermeister Andreas März, man werde sich aber selbstverständlich daran halten. Da die Inzidenzzahl in Rosenheim seit Beginn der Woche über 200 steht, wäre der Stadt die „Notbremse“ ohnehin nicht erspart geblieben.Michael Weiser