Fallzahlen steigen: Ausbrüche in Schulen

von Redaktion

Landkreis knapp unter Schwellenwert

Rosenheim – Die Corona-Lage in der Region bleibt weiter angespannt. Die Stadt Rosenheim pendelt sich bei der Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100000 Einwohner binnen einer Woche) weiter über der Marke 200 ein – und zwar mit einem vorläufig neuen Höchststand in diesem Jahr von 217 (+12 gegenüber dem Vortag; Stand 17. März, 0 Uhr). Zuletzt kamen in der kreisfreien Stadt 28 Neumeldungen hinzu. Der Schwellenwert 100, der in Rosenheim Schul- und Kitaöffnungen sowie Lockerungen im Einzelhandel ermöglichen würde, rückt damit in weite Ferne. Gleichzeitig erhielt Rosenheim eine Absage der Regierung von Oberbayern auf den Vorstoß, den Grenzwert in der Stadt von 100 auf 130 heraufzusetzen (siehe Bericht unten).

Nicht nur in der Stadt Rosenheim, auch im Landkreis scheinen die Corona-Zahlen nun zu explodieren: Mit aktuell 57 gemeldeten Neuinfektionen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 92 (Stand 17. März, 0 Uhr) – und liegt damit nur noch knapp unter dem Schwellenwert 100, der Schul- und Kitaschließungen zur Folge hätte. In den Mittelpunkt rücken dabei Ausbrüche an Schulen. Massiv betroffen ist aktuell das Deutsche Fußball-Internat in Bad Aibling (DFI) aus dem Campusgelände in Mietraching mit 16 bestätigten Corona-Fällen, wie das Gesundheitsamt auf Anfrage mitteilte. Die positiv getesteten Personen seien in einem separaten Gebäude untergebracht, alle Kontaktpersonen in Quarantäne. Weitere Testergebnisse stünden noch aus und zusätzliche Testungen seien geplant, so Behördensprecher Michael Fischer. Auch aus weiteren Schulen und Kitas meldet das Gesundheitsamt positive Fälle. Unter anderem betroffen: der Abitur-Jahrgang des Ignaz-Günther-Gymnasiums Rosenheim (siehe Bericht Seite 10).Rosi Gantner

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