Rosenheim – Die Kiebitze haben zu brüten begonnen und auch viele andere Tiere in der freien Feldflur sind jetzt im Frühjahr besonders empfindlich gegenüber Störungen. Von den Kiebitzbetreuern wurden daher in vielen Gebieten im Landkreis Rosenheim Hinweisschilder mit Appellen an die Erholungssuchenden aufgestellt, auf die Wildtiere Rücksicht zu nehmen, Hunde an der kurzen Leine zu führen und die befestigten Wege nicht zu verlassen.
Störungen in der Brutzeit und während der Aufzucht des Nachwuchses können bei vielen Tieren den Verlust ihrer Jungen bedeuten. Das ist gerade bei einer stark gefährdeten Art wie dem Kiebitz fatal. Wenn die Vögel, die etwa 20 Jahre alt werden, keine Nachkommen haben, erlischt das Vorkommen.
Im Rahmen des BayernNetzNaturprojektes „Netzwerke für den Kiebitz“ werden die seltenen Vögel darum in enger und sehr guter Zusammenarbeit mit den Landwirten und Gemeinden geschützt. Weitere Informationen zum Kiebitzschutzprojekt gibt es unter der Telefonnummer 08031/3923301.