Rosenheim – Besitzer von Elektroautos können mittlerweile in fünf INNergie-Gemeinden an öffentlichen Ladesäulen Strom tanken. Der regionale Energieversorger betreibt Ladepunkte in Kolbermoor, Oberaudorf, Raubling, Schechen und Stephanskirchen. Alle Stationen laden E-Autos ausschließlich mit Ökostrom aus Wasserkraft.
Um die INNergie-Tankstellen zu benutzen, müssen Fahrer weder Kunde der INNergie sein, noch sich eigens anmelden. Sofern sie eine Tankkarte oder Tank-App eines anderen Anbieters besitzen, können sie damit auch an den INNergie-Ladesäulen bezahlen. Unterstützt werden etwa Apps und Karten der Stadtwerke Rosenheim und München sowie von Fahrzeugherstellern wie BMW, Daimler oder VW. Die INNergie-Säulen sind Teil von Ladenetz.de, einem der größten deutschen Elektrotankstellennetze. Wer keine Karte oder App zur Hand hat, fotografiert einen QR-Code an der Tanksäule mit dem Handy. Der QR-Code ruft eine mobile Website auf, über die man per Kreditkarte zahlt.
Jede Säule kann zeitgleich zwei Elektroautos mit einer Leistung von 22 Kilowatt aufladen. Umweltfreundlicher Elektroantrieb und Ökostrom ermöglichen so schadstoff- und CO2-freie Elektromobilität in der Region. Die Tankstellen sind mit dem gängigen Stecker „IEC-Typ-2“ ausgestattet. Zum Tanken stecken die Fahrzeughalter das mitgebrachte Ladekabel ihres Fahrzeugs in die Station.
Als Kooperationspartner der Gemeinden kümmert sich die INNergie um Planung, Installation und Betrieb der Ladestationen. „Wir bieten fertige Ladelösungen für klimafreundliche E-Mobilität“, erklärt Sebastian Ranner, Geschäftsführer der INNergie. „Eine gut ausgebaute, flächendeckende Ladeinfrastruktur ist notwendig für die Akzeptanz von Elektroautos.“ Darum versorgt die INNergie auch Mehrfamilienhäuser mit einer Ladeinfrastruktur für E-Autos.
Weitere Infos unter www.inn-ergie.de oder per E-Mail an info@inn-ergie.de.