Schmerztherapie kehrt nach Vogtareuth zurück

von Redaktion

Angebote sollen bis zum Jahresende um ein Drittel erhöht werden

Vogtareuth – Chronische Schmerzen beeinflussen das Leben betroffener Menschen nachhaltig – körperlich, seelisch und sozial. Nachdem die multimodale Schmerztherapie von 2017 bis 2020 in Bad Aibling angeboten wurde, besteht das Angebot nun wieder an seinem Ursprungsort, der Schön-Klinik Vogtareuth. Die Behandlungsplätze sollen bis Jahresende um rund ein Drittel erhöht werden.

In der Neurologischen Klinik werden chronische Schmerzen mit dem aktivierenden Konzept der Multimodalen Schmerztherapie behandelt. Ziel ist es, Schmerzen aktiv zu verändern und mit ihnen zurechtzukommen. Die Behandlungsschwerpunkte liegen auf nicht akut operativ behandlungsbedürftigen oder behandelbaren Erkrankungen und Verletzungen des Kopfes, der Wirbelsäule, des Rumpfes und der Extremitäten sowie dem komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS), also Schmerzen, die nach einer Operation oder einem Trauma an einer Extremität nicht wie erwartet abnehmen.

Individuelles Programm

Die sogenannte Multimodale Schmerztherapie ist Teil einer Behandlungskette. „Über einen Zeitraum von etwa 16 Tagen werden Menschen mit chronischen Schmerzen stationär in einem individuellen Programm aus Einzel- und Gruppentherapien behandelt“, erklärt Oberärztin Dr. Veronika Hempel, Leiterin des Schwerpunktes Schmerztherapie. Wesentlich in dieser Schmerztherapie seien interprofessionelle Konzepte mit verhaltenstherapeutischen, körperwahrnehmungsorientierten und alltagsbezogenen Inhalten.

Nähere Infos gibt es unter Telefon 08038/901652 und per E-Mail an VOG-Neurologie@schoen-klinik.de.

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