Rosenheim – Handel, Gastronomie und Unternehmen üben den Schulterschluss mit Rosenheim: Vertreter verschiedener Wirtschaftsverbände haben in einem gemeinsamen Papier ihre Unterstützung bei der Bewerbung Rosenheim zur Corona-Modellstadt erklärt. Nachdem die bisherigen Maßnahmen nicht den erhofften Erfolg gezeigt hätten, sei es zwingend erforderlich, alternative Konzepte auf einer breiten Basis zu erproben, heißt es in der Erklärung. „Das Ziel muss dabei sein, wirtschaftliches Handeln noch effektiver mit notwendigem Infektionsschutz in Einklang zu bringen.“
Es liege im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft, anhand der Analyse vorsichtiger Lockerungen wissenschaftliche Erkenntnisse zur Lokalisierung, Nachverfolgung und somit auch Eindämmung möglicher Infektionsketten zu gewinnen, um somit eine schnelle und kontrollierte Rückkehr zum Alltag zu ermöglichen. Unterschrieben haben den Aufruf Andreas Bensegger, Vorsitzender vom IHK-Regionalausschuss Rosenheim, Theresa Albrecht, Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbands, Maria Reiter, Vorsitzende des Einzelhandelsverbands Rosenheim, Gewerbeverbands-Vorsitzender Anton Heindl, Reinhold Frey als Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbands der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Wirtschaftsjunioren-Kreissprecherin Monika Eisermann, Sabrina Obermoser, Geschäftsführerin vom City-Management Rosenheim und Heinrich Koula, Präsident des Rotary-Clubs Rosenheim.
Binnen 36 Stunden seien Erklärung samt Unterschriften unter Dach und Fach gewesen, sagt Mitinitiator Andreas Bensegger. „Damit konnten wir gemeinsam zeigen, dass die Unternehmen in Rosenheim in den Startlöchern stehen und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Michael Weiser