Keine Perspektive für Gastronomie

von Redaktion

Dehoga-Kreisversammlung findet erstmals virtuell statt

Rosenheim – Erstmals fand die Kreisversammlung der Dehoga-Kreisstelle Rosenheim virtuell statt – eine Folge der Corona-Beschränkungen. Die Pandemie war auch das beherrschende Thema des Treffens selbst. Theresa Albrecht konnte am 13. April neben vielen Gastronomen und Hoteliers auch Jutta Grieß, die Bezirksvorsitzende, und Katharina Freund, die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin, begrüßen.

Kreisvorsitzende Theresa Albrecht ging in ihrem Kurzbericht auf das vergangene Jahr sowie die Situation und die Aussichten der Gastronomie für die nächsten Wochen ein. Statt sich rein auf Schließungen zu konzentrieren, müsste auch endlich diskutiert werden, wie es dort, wo es die Infektionslage zulasse, zu sicheren und nachhaltigen Öffnungen der Betriebe kommen könne, so ihre Forderung.

Es folgte ein Rückblick auf die durchgeführten Aktionen und ein Bericht über die Youtube-Kurzporträts über Gastronomen im Landkreis und deren aktuelle Lage. Von kleinen bis größeren Gastronomen berichten Unternehmer über ihren Umgang mit der Krise. Zusätzliche Sorgen bereitet vielen Mitgliedern auch die expansive Hotelentwicklung in der Region. Wenn auch die Aussichten in der Gastronomie derzeit nicht positiv sind, so weisen doch die Trendreports führender Trendexperten einen Weg in die Zukunft, wenn die Gastronomie wieder endlich öffnen darf.

Bezirksvorsitzende Jutta Grieß informierte über Gespräche des Vorstandes mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und die Aussichten auf Öffnungen. Auch derzeit gebe es immer noch keine Öffnungsperspektive, die die Branche so dringend bräuchte, so Grieß.

Einen Überblick über das Thema „Mehrwegsysteme“ und Wirtschaftshilfen stellte die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin Katharina Freund zur Verfügung. Dieser ist auch über den Verband erhältlich.

Kassier Hans Bäuerle berichtete über die positive Kassensituation: Da wegen der Pandemie keine Veranstaltungen stattfinden könnten, spare man sich die entsprechenden Ausgaben.

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