Rosenheim/Mühldorf – Eigentlich war sie schon für 2020 geplant, doch wegen der Corona-Pandemie wurde sie um ein Jahr verschoben: Seit Anfang der Woche wird die bundesweite Straßenverkehrszählung nun nachgeholt. Bis Ende September wird gemessen und gezählt. Diese Verkehrszählung liefert im fünfjährigen Turnus Aufschluss über das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen, den Bundes-, Staats- und teils auch Kreisstraßen in Deutschland.
Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Bauamtes Rosenheim – dazu gehören die Landkreise Rosenheim, Miesbach, Ebersberg und Mühldorf sowie die Stadt Rosenheim – befinden sich insgesamt 287 Zählstellen. An 251 Zählstellen wird mit sogenannten Leitpfostenzählgeräten das Verkehrsaufkommen erfasst, an 36 Zählstellen wird zusätzlich mit Videokameras der Verkehr auf den Bundes-, Staats- und teils auch Kreisstraßen erfasst.
Wer während des Zählzeitraums also Videokameras an Straßenmasten oder graue Kästen, sogenannte Seitenradargeräte, am Fahrbahnrand entdeckt: Ziemlich sicher handelt es sich dabei um Zählgeräte des Staatlichen Bauamtes Rosenheim. Dabei wird nach verschiedenen Fahrzeugarten unterschieden.
Die erhobenen Daten geben den Straßenplanern Aufschluss über die tatsächliche Verkehrsbelastung der Straßen. Die Auswertung der ermittelten Zahlen erfolgt bundesweit zentral und nimmt erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch. Mit offiziellen Verkehrszahlen rechnet das Staatliche Bauamt Rosenheim deshalb erst in der zweiten Jahreshälfte 2022.