Nach Tiertransport: Hund gestorben

von Redaktion

Arzt stellt Parvovirus-Infektion fest

Rosenheim – Traurige Nachricht aus dem Rosenheimer Tierheim: Einer der Hunde, die Samstagnacht bei einer Grenzkontrolle bei Kiefersfelden entdeckt worden sind, ist mittlerweile an einer Parvovirus-Infektion gestorben. Auch die anderen sechs Junghunde sind nach Angaben des Rosenheimer Tierheims, der sich der Tiere angenommen hatte, an dem Virus erkrankt. Sie werden derzeit in einer Tierklinik behandelt – Ausgang ungewiss.

Ein Italiener (31), der 16 Hunde – darunter sieben erst vier Tage alte Welpen – ungesichert und ohne Papiere transportiert hatte, war von der Bundespolizei bei Kiefersfelden aufgegriffen worden (wir berichteten).

„Dieser Transport zeigt wieder einmal auf, wie hier auf grausame Weise gegen den Tierschutz verstoßen wurde“, kommentierte Andrea Thomas, Vorsitzende des Tierschutzvereins Rosenheim, den Vorfall. „Nicht nur, dass die zum Teil todkranken Tiere fast zwei Tage lang transportiert werden sollten, sondern es wurde billigend in Kauf genommen, dass eine Hundemutter mit Welpen, die noch nicht einmal die Augen geöffnet hatten, dieser Strapaze ausgesetzt wurde.“ Für Tierschützer stelle sich erneut die Forderung, dass angesichts „dieser qualvollen Transporte“ strenge Strafen gegen Veräußerer, Transporteure und Erwerber verhängt werden.

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