„Ausflug“ führt ins Gefängnis

von Redaktion

Polizei stoppt mutmaßlichen Schleuser

Irschenberg/Rosenheim – An der Autobahn-Tankstelle wurden die drei Insassen eines in Österreich zugelassenen Wagens von Rosenheimer Bundespolizisten aufgefordert, sich auszuweisen. Lediglich der afghanische Fahrer führte Papiere mit. Der 34-Jährige händigte den Beamten einen Flüchtlingsausweis sowie eine österreichische Asylkarte aus. Seine beiden Begleiter hatten keine Dokumente dabei. Sie gaben an, ursprünglich aus Afghanistan zu stammen. Der in Wien gemeldete Fahrzeugführer beteuerte, dass er seine beiden Freunde im Rahmen einer Ausflugsfahrt durch Österreich mitgenommen habe. Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge dürfte die illegale Fahrt über die deutsch-österreichische Grenze aber organisiert worden sein. Das Münchner Amtsgericht entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft des Fahrzeugführers an. Es könne eine Flucht nicht ausgeschlossen werden. Die zwei geschleusten Migranten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.

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