Rosenheim – Als erste Kindheitserinnerung nannte er einmal ein „Polizeiauto vom Christkind“. So lang seine Beziehung zur Polizei demnach auch währte, Ende September ist Schluss: Dann geht Robert Kopp (61), Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim, in den Ruhestand. Kopp hat seine Entscheidung offenbar vor Wochen bekannt gegeben. Die Mitarbeiter seien mit die ersten gewesen, die er informiert habe, hieß es vonseiten der Polizei.
Kopp hatte 1975 als Polizeipraktikant angefangen, es folgte die Ausbildung bei der Bundespolizei, danach machte der gebürtige Münchner im Polizeipräsidium der Landeshauptstadt Karriere. Hinter den Kulissen der ganz großen internationalen Bühne war er 2015 zu finden – als stellvertretender Einsatzleiter beim G7-Gipfel 2015 in Elmau. Ebenfalls seit 2015 ist Kopp Polizeipräsident in Rosenheim. Mit Erfolg: Mit Aufklärungsquoten von über 80 Prozent beispielsweise im Landkreis Rosenheim verbucht sein Präsidium Spitzenwerte.
Bald wird er Zeit für seine Hobbys haben. Kopp liebt die Berge und gilt als begeisterter Motorradfahrer. Über seine Nachfolge ist laut Bayerischem Innenministerium noch keine Entscheidung gefallen. we