Griesstätt – Ein 21-jähriger Mann aus Vogtareuth ist am Sonntag mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach München geflogen worden, nachdem er sich bei einem Badeunfall am Inn bei Griesstätt verletzt hatte. Wie schwer die Verletzungen des jungen Mannes wiegen, dazu konnte die Polizei gegenüber den OVB-Heimatzeitungen keine Angaben machen.
Der 21-Jährige hatte sich mit Freunden am Sonntag zum Baden an der Innstaustufe bei Griesstätt verabredet. Gegen 15.30 Uhr waren er und seine Freunde per Hechtsprung ins Wasser gesprungen. Nach Angaben von Augenzeugen ist er dabei mit dem Kopf gegen einen Stein unter der Wasseroberfläche geprallt.
Passanten reagierten sofort und zogen den Mann aus dem Wasser. „Mit Verdacht auf schwere Verletzungen wurde er anschließend in eine Klinik nach München geflogen“, sagte Stefan Sonntag, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Über die Schwere der Verletzungen gäbe es keine Erkenntnis. Nach Angaben der Feuerwehr Vogtareuth stünden jedoch „schwere neurologische Verletzungen“ im Raum.
Der Unfall lässt schreckliche Erinnerungen an ein Unglück im Sommer 2020 wach werden. Im Juni war an derselben Stelle ein mittlerweile 17-jähriger Schonstetter bei einem Hechtsprung ins Wasser so schwer verunglückt, dass er vermutlich sein Leben lang auf einen Rollstuhl angewiesen ist (wir berichteten). mw