Begleitend zur Gesundheitsministerkonferenz, die am gestrigen Mittwoch zu verschiedenen Gesundheitsthemen getagt hatte, protestierten vor dem Romed-Klinikum in Rosenheim im Rahmen einer „Aktiven Mittagspause“ zahlreiche Klinikbeschäftigte gegen die Arbeitsbedingungen, die ihrer Meinung nach völlig unzureichend sind. „Das Sparen auf Kosten von Patienten, Bewohnern, Klienten und Beschäftigten muss ein Ende finden“, hatte Robert Hinke, Leiter des Fachbereichs Gesundheit & Soziales bei Verdi Bayern, die Belegschaft im Vorfeld zum Protest aufgerufen. Zahlreiche Angestellte aus verschiedenen Abteilungen waren dem Aufruf gefolgt. Eine Forderung der Romed-Mitarbeiter: Das PPR 2.0, ein Instrument zur Personalbemessung im Gesundheitswesen, das die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Pflegerat sowie Verdi gemeinsam entwickelt hatten, müsse unbedingt angewandt und gesetzlich verankert werden. Passend zur Fußball-EM zeigten die Demonstranten Politikern wegen „leerer Versprechungen“ die Rote Karte. Foto Schlecker