Prien – Trotz Corona-Pandemie „überraschend gut entwickelt“ hat sich nach Angaben von Stefan Schütz der sogenannte Chiemgauer, die Regionalwährung im Chiemgau, mit der in verschiedenen Geschäften gezahlt werden kann. Schütz ist Vorsitzender des Regionalwährungs-Vereins Chiemgauer und berichtete den Mitgliedern jetzt beim Jahrestreffen in Prien über die Entwicklung des besonderen Zahlungsmittels. So sei der mit dem Chiemgauer erzielte Umsatz mittlerweile auf über sechs Millionen Euro angewachsen. Durch die Währung, die 2003 aus einem Schulprojekt entstanden war, werden auch regionale Vereine unterstützt, nachdem beim Zurücktauschen in Euro ein sogenannter „Regionalbeitrag“ abgeführt wird. Schütz: „Über 50000 Chiemgauer konnten 2020 an die geförderten Vereine ausgeschüttet werden“. Weiterer Erfolg des Vereins: Der Chiemgauer ist derzeit sogar Teil der Sonderausstellung „Die Geldmacher“, die aktuell bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt gezeigt wird. sen