Nußdorf – Erstmals seit vielen Monaten konnte der bayerische Inngau-Trachtenverband jetzt in Nußdorf seine Gauversammlung wieder in Präsenz abhalten. Die Corona-Pandemie hatte derartige Treffen lange Zeit unmöglich gemacht. So konnte der Gauvorsitzende, Georg Schinnagl, Vertreter fast aller Gauvereine sowie die Mitglieder des Gauausschusses begrüßen.
Nach dem Schriftführerbericht von Rosi Spiel und dem Kassenbericht von Markus Kronberger folgten die Berichte der Sachausschüsse, in denen wieder einige Veranstaltungen wie das Gaujugendpreisplatteln, das Gaupreisplatteln, der Jugendleitergrundkurs oder ein Mundartabend geplant werden.
Vom Bayerischen Rundfunk findet eine regionale Veranstaltung mit Musikgruppen des Gauverbandes, als Frühschoppen beim Schneiderwirt in Nußdorf, statt. Auch die Gauwallfahrt nach Maria Heimsuchung Schwarzlack soll stattfinden. Ob und in welchem Umfang diese Termine durchgeführt werden können, hängt nach Angaben der Verantwortlichen allerdings von der Entwicklung des Pandemiegeschehens ab.
Wie der geschäftsführende Vorsitzende des Trachtenvereins Alpenrose in Nußdorf, Andreas Mayer, berichtete, finden in seinem Verein wieder Plattel-, Schnalzer- und Musikproben statt. Trotz der Absage des Gaufestes und der langen Pause sei die Beteiligung bei den ersten Proben „sehr gut“ gewesen.
Zur Freude von Schinnagl wurde bei der Versammlung auch ein Antrag für das Gaufest 2025 gestellt, der schließlich einstimmig vergeben wurde. Der Trachtenverein d´Sulzbergla Brannenburg wird dieses Fest ausrichten.
Da der letzte Wanderpokal für das Gaupreisplatteln nach mehrfachem Gewinn in den Besitz der Lindenthaler aus Hebertsfelden übergegangen war, stiftete Konrad Rothlehner einen neuen Pokal, den er an Gauvorplattler Josef Brem überreichte.