Trinkwasser fürs Krisengebiet

von Redaktion

Ehrenamtliche bringen Aufbereitungsanlage in den Westen

Flintsbach – Schwere Schäden verursachte jüngst das Hochwasser im Westen Deutschlands. Besonders schwer traf es dabei die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, wo innerhalb weniger Stunden Straßen zu reißenden Flüssen wurden. Noch immer sind Teile des Katastrophengebiets von der Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten.

Um den Betroffenen schneller wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, rückte jetzt der Gerätewagen der Ambulanz Rosenheim aus: Zwei erfahrene Katastrophenschutzkräfte der Vereine Ambulanz Rosenheim und NAVIS unterstützten ehrenamtlich bei der Logistik und transportierten eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in das Schadensgebiet. Die Filtrationsmembran in der Anlage befreit rund 5000 Liter Wasser pro Stunde von Partikeln und Organismen. Die Menge ist somit ausreichend, Hunderte Menschen in der betroffenen Gegend zu versorgen.

Finanziert wurde die Hilfsaktion rein durch Spenden. Da die Kosten für den Transport jedoch noch nicht gedeckt sind, hoffen die Vereinsverantwortlichen auf weitere Spenden seitens der Bürger.

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