Die Lösung ist nicht (nur) Bauen. Die Milchmädchenrechnung von Angebot und Nachfrage funktioniert in unserer Welt des begrenzten Raums nicht. Zwar wird Nachverdichten ein Mittel sein, doch in die Höhe zu bauen wird besser gehen als in die Breite. Dennoch werden wir schauen müssen, dass wir in Ballungszentren den Markt durch eine Mietpreisbremse regulieren.
Gleichzeitig braucht es Maßnahmen gegen Bodenspekulationen, um die Fläche, die wir schon versiegelt haben, auch zu bebauen. Wichtig wird auch sein, dass bedarfsgerecht gebaut wird. Perspektivisch werden Familien kleiner, weshalb auch darauf reagiert werden muss.
Zusätzlich werden die Landkreise Altötting und Mühldorf immer mehr zum Speckgürtel von München. Dies führt dazu, dass Kauf- und Mietpreise immer steiler nach oben gehen. Diesen Trend können wir durch Wohnungsbau nicht stoppen. In Waldkraiburg zum Beispiel ist der massive Ausbau von Wohnungen gar nicht möglich, da die nötige Fläche fehlt. Deshalb sind regulative Maßnahmen durchaus sinnvoll, damit wir hier vor Ort uns das Wohnen auch leisten können.