An Schulen steigen Corona-Zahlen weiter

von Redaktion

Präsenzunterricht wohl nicht in Gefahr

Rosenheim – An einer Realschule oder dem Gymnasium wäre man damit an der Schüler-Obergrenze für eine Klasse: 30 neue Corona-Fälle in Schulen wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim allein am Montag gemeldet. Auch wenn es sich bei der Häufung wohl um einen Sammeleffekt übers Wochenende handelt, zeichnet sich nach den Zahlen des Gesundheitsamtes ab, dass die Spätsommer-Spitze die Welle vor allem der jüngeren Ungeimpften ist. Seit 1. August hat der Anteil der Kinder ab fünf und Jugendlichen bis 17 Jahre rund 20 Prozent der neuen Fälle ausgemacht. Die Ausbreitung des Virus in diesen Altersklassen hat aber seit Schulbeginn offenbar Fahrt aufgenommen.

Teststrategie ein „wertvoller Bestandteil“

Die hohen Zahlen bei den jüngeren Menschen – Infektionen bei über 60-Jährigen machen nur noch zehn Prozent aus – treiben die Inzidenzzahlen im Südosten Oberbayerns in die Höhe. Im Landkreis Rosenheim stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von knapp unter 170 am Freitag auf 195,2 (Stand Mittwoch) – der bundesweit dritthöchste Wert. Traunstein rangiert mit 243,3 auf Rang zwei. Auf 172,1, den vierthöchsten Wert, kommt das Berchtesgadener Land. Unter den Top-Ten war der Landkreis Miesbach mit 159,7. Die Stadt Rosenheim verzeichnete mit 121,1 einen vergleichsweise niedrigen Stand. Trotz der Ansteckungszahlen an den Schulen äußerte sich Angelika Elsner vom Schulamt Rosenheim zuversichtlich, dass man am Präsenzunterricht festhalten kann. Die Teststrategie sei ein wertvoller Bestandteil der Bemühungen, das Virus einzudämmen. Nahezu flächendeckend werde an den Grundschulen mit Wattestäbchen im PCR-Pool-Verfahren getestet. Dank des „hohen Engagements“ der Schulleiter sei die aufwendige Umstellung gelungen, sagte Elsner. we

Artikel 3 von 11