Rosenheim – Bedrohlich wirkende Szenen am Himmel über Rosenheim: Ein Leser hatte sich an die Redaktion gewandt und berichtet, wie zwei Eurofighter am Dienstag über Rosenheim ein kleines Flugzeug jagten. Michael Wils-Kudiabor, Presseoffizier der Luftwaffe, bestätigte gegenüber unserer Redaktion die Sichtung des Lesers. Nach Angaben des Sprechers hatte es sich um eine Übung der Bundeswehr gehandelt.
Hintergrund der Trainingseinheiten, die nach Angaben von Wils-Kudiabor regelmäßig durchgeführt würden, sind Situationen, in denen ein Flugzeug im deutschen Flugraum beispielsweise nicht per Funk erreichbar ist. In einem solchen Fall steigen zwei Eurofighter auf und klären die Situation, um beispielsweise Terrorverdacht ausschließen zu können.
„Derartige Einsätze müssen von unseren Pilotinnen und Piloten regelmäßig trainiert werden. Ihre Leser haben am 9. November einen solchen geplanten Trainingsflug beobachtet“, so der Sprecher. Auch gestern sei in der Region ein Trainingsflug geplant gewesen.
Die beiden Eurofighter über Rosenheim sind beim Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg an der Donau stationiert. Sie ist eine von bundesweit zwei Alarmrotten, die zur Sicherstellung der Sicherheit im deutschen Luftraum an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr innerhalb weniger Minuten aufsteigen können. Max Partelly