Grenzkontrolle

Mehrfach gesuchten Griechen (52) ins Gefängnis gebracht

von Redaktion

Kiefersfelden – Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag einen griechischen Staatsangehörigen für über zwei Jahre nach Bernau ins Gefängnis gebracht. Verhaftet wurde der 52-Jährige bei Grenzkontrollen auf der A93. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Der Mann wurde laut Bundespolizei mit sechs Haftbefehlen von verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht. Die meisten seiner Vergehen deuten darauf hin, dass es der Grieche mit dem Eigentum anderer nicht so genau genommen hatte. Von 2013 bis 2017 war er wegen Diebstahls und räuberischen Diebstahls dreimal zu einer Haftstrafe und einmal zu einer Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro verurteilt worden. Zudem kassierte er Freiheitsstrafen unter anderem wegen Bedrohung, Körperverletzung und Betrugs. Die Bundespolizisten brachten ihn für über zwei Jahre in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Dorthin führte auch der Weg eines Polen, der mit einem Kleintransporter auf der Inntalautobahn unterwegs war. Die Staatsanwaltschaften in Coburg und Nürnberg suchten nach ihm. Nach Verurteilungen wegen Diebstahls und besonders schweren Diebstahls hatte der 39-Jährige Justizschulden in Höhe von 5700 Euro. Bei seiner Festnahme war er nicht in der Lage, die geforderte Summe zu bezahlen. Daher hatte der Pole eine 225-tägige Ersatzhaft anzutreten.

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