Denkmalpflege wird finanziell gefördert
Ausschuss genehmigt insgesamt 412000 Euro für Kreise Rosenheim und Traunstein
Rosenheim/Traunstein – Rund 1,97 Millionen Euro hat der Kulturausschuss des oberbayerischen Bezirkstags jetzt für die Denkmalpflege in Oberbayern vergeben. Davon fließen 213000 Euro in den Landkreis Rosenheim, weitere 199000 Euro in den Landkreis Traunstein.
Einen Zuschuss vom Bezirk gibt es in Rosenheim unter anderem für zwei Gotteshäuser. Die Pfarrkirche St. Margaretha in Frasdorf erhält 21000 Euro für die Sanierung des Kirchturms. 4000 Euro fließen nach Babensham-Schönberg, wo die Filialkirche St. Jakob d. Ältere vom Hausschwamm befreit werden muss. Weitere Förderungen sind beispielsweise 12000 Euro für die Schlosskapelle von Schloss Hohenaschau, 3600 Euro für die Ölbergkapelle St. Rupert in Sachrang und 5000 Euro für die König-Ludwig-II.-Statue in Kolbermoor, die 2019 einem Sturm zum Opfer fiel (wir berichteten).
Im Landkreis Traunstein werden laut Behörde ebenfalls Kirchen gefördert, und zwar mit dem Höchstsatz von 50000 Euro: in Ruhpolding die Pfarrkirche St. Georg und in Siegsdorf die Pfarrkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis. Auch viele Privatleute erhalten für ihre denkmalgeschützte Immobilie eine Förderung vom Bezirk. Das sind im Landkreis Traunstein vor allem ehemalige Bauernhäuser wie der „Oberebner“ in Ruhpolding, der mit 3000 Euro gefördert wird, das Rauchhaus in Seeon-Seebruck, das 1000 Euro erhält, sowie der Albererhof in Übersee, der auf 4000 Euro für die Generalsanierung setzen kann.