Bad Aibling – Das Romed-Klinikum Bad Aibling nimmt bis Montag, 10. Januar, keine Patienten mehr auf, die einer stationären Behandlung bedürfen. Der Betrieb der Notfallambulanz bleibt hingegen weiterhin rund um die Uhr sichergestellt. Eine entsprechende Exklusiv-Information bestätigte Landrat Otto Lederer gestern Abend auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen.
Hintergrund der Maßnahme seien mehrere Fälle von Corona-Erkrankungen im Bereich des medizinischen Personals. Um wie viele erkrankte Mitarbeiter es sich genau handelt, konnte Lederer noch nicht sagen. „Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, weil wir erst einmal einen genauen Überblick über die Gesamtsituation brauchen und schauen müssen, wie wir einer weiteren Ausbreitung des Virus am besten entgegentreten können“, betonte der Landrat. Aus diesem Grund habe sich die Leitung des Romed-Klinikverbundes zu dem Aufnahmestopp entschlossen.
Die medizinische Versorgung der Bevölkerung sei aber weiterhin gesichert, zerstreute der Landrat eventuell aufkommende Ängste, es könne einen Engpass bei notwendigen Krankenhausbehandlungen geben. Primär werde auf jeden Fall versucht, Patienten, die in der Zeit des Aufnahmestopps eine stationäre Behandlung benötigten, in den anderen Häusern des Romed-Klinikverbundes in Rosenheim, Wasserburg und Prien unterzubringen. „Es besteht absolut kein Grund zur Beunruhigung“, versicherte der Landrat. Norbert Kotter