Zwei Personalfragen geklärt

von Redaktion

Versammlung des Rettungsdienst-Zweckverbandes

Rosenheim – Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim hatte in seiner jüngsten Verbandsversammlung zwei wichtige Personalfragen zu klären. Zum einen wurde Nina Hoover, die Leiterin des Sachgebiets 51 Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt, einstimmig zur neuen Geschäftsleiterin des Zweckverbands gewählt. Und zum anderen wurde Dr. Michael Städtler ebenfalls einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst bestätigt.

Die Wahl von Nina Hoover war notwendig geworden, weil sich der bisherige Geschäftsleiter Stefan Forstmeier beruflich verändert hatte. Die Juristin gehört dem Team im Landratsamt seit zwei Jahren an. Zunächst war sie im Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung für den Bereich Waffen-, Sprengstoff-, Jagd- und Fischereirecht zuständig. Im Oktober 2020 übernahm Hoover zudem die stellvertretende Sachgebietsleitung. In diesem Zusammenhang kümmerte sie sich federführend um die Genehmigung von Versammlungen im Landkreis. Eine Aufgabe, die durch Corona, wesentlich umfangreicher wurde. Das belegt die Zunahme bei den Versammlungsanmeldungen. Waren es vor Corona durchschnittlich 20 im Jahr, stieg ihre Zahl im vergangenen Jahr auf 160 an. Seit dem 1. Dezember ist sie Sachgebietsleiterin.

Nach einem Rechenschaftsbericht wurde Dr. Michael Städtler im Amt des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst bestätigt. Dr. Städtler war vor fünf Jahren erstmals mit dieser Aufgabe betraut worden. Der Landesbeauftragte der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Dr. Michael Bayeff-Filloff hatte den Verbandsräten zuvor die Wiederwahl wärmstes empfohlen.

In der ersten Amtszeit von Dr. Städtler hat sich der neue Beruf des Notfallsanitäters etabliert. Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst hatte sehr für diesen Beruf geworben und viele Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt. Im Rettungsdienstbereich Rosenheim gibt es heute rund 150 Notfallsanitäter. Zudem gelang es, die Vorlaufzeit bei der Alarmierung im Rettungsdienst kontinuierlich zu verbessern. Heute sind nahezu alle Rettungsfahrzeuge spätestens zwei Minuten nach der Alarmierung auf der Straße. Und noch eine Besonderheit gelang Dr. Städtler, denn „alle Rettungswagen im Gebiet des Zweckverbands sind gleich eingeräumt, egal welches Zeichen außen drauf ist.“

Dies nahm der Verbandsvorsitzende, Landrat Otto Leder, auf: „Wer sich im Feuerwehrwesen auskennt weiß, dass es nicht gelingt, nur zwei Fahrzeuge einheitlich auszustatten. Jeder setzt auf eine eigene Ausstattung und aus Gesprächen weiß ich, dass es im Rettungsdienst in anderen Landkreisen genauso ist.“

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