Das Ziel lautet Klimaneutralität

von Redaktion

Experten halten am 11. und 12. Februar digitale Fachvorträge

Rosenheim – Die größte Arktisexpedition aller Zeiten ist ein Thema beim Rosenheimer Klimafrühling, denn die gewonnenen Erkenntnisse haben auch mit der Klimaentwicklung zu tun. Bereits zum dritten Mal wird diese Veranstaltung organisiert, erneut in Kooperation mit der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen (ABSI). Der Klimafrühling ist Teil des Angebots der Initiative Energiezukunft Rosenheim (ezro), die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

Der Titel „Ziel: Klimaneutralität – Wir haben‘s in der Hand“ zieht sich als Leitthema durch die zweitägige Veranstaltung. Diese findet am Wochenende, 11. und 12. Februar, online statt. Am ersten Tag vermitteln Fachvorträge, warum es höchste Zeit ist, aktiv zu werden, um die Klimakatastrophe noch zu verhindern. Dazu sprechen renommierte Wissenschaftler wie Professor Dr.-Ing. Volker Quaschning zum Thema „Warum wir für das Stoppen der Klimakrise eine echte Energierevolution brauchen“.

Den Festvortrag hält der Arktisexperte und Leiter der MOSAiC-Expedition (Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate), Professor Dr. Markus Rex. Unter dem Titel „Eingefroren am Nordpol – Expedition in das Epizentrum des Klimawandels“ berichtet er über die Expedition und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Forscher im Eis sammeln konnten. Am zweiten Tag dreht sich alles um nachhaltige Energieerzeugung in Quartieren und Kommunen sowie um Klimaneutralität. Es werden Beispiele und Lösungsansätze aufgezeigt. Der „Handwerkskasten zur Umsetzung der Energiewende“ beleuchtet, wie mit eigenen Aktivitäten die Entwicklung hin zur Klimaneutralität vorangetrieben werden kann.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Das ausführliche Programm sowie den Link zur Anmeldung gibt es unter www.ezro.de.

Veranstaltet werden der dritte Rosenheimer Klimafrühling und die 29. ABSI-Tagung von der ezro, der Technischen Hochschule Rosenheim, der Stadt und dem Landkreis Rosenheim, der ABSI sowie dem Rosenheimer Solarförderverein.

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