Termin verschoben

Corona verhindert „Impfarzt“-Prozess

von Redaktion

Traunstein/Rosenheim – Nochmalige Verzögerung im Traunsteiner Landgericht-Prozess gegen einen 50-jährigen falschen „Impfarzt“: Kurzfristig setzte die Sechste Strafkammer mit Vorsitzender Richterin Jacqueline Aßbichler gestern den Fortsetzungstermin am Donnerstag, 24. Februar, aus Corona-Gründen ab. Stefan H. aus Ottobrunn soll knapp 1500 Personen im Raum Rosenheim und in Karlsfeld entweder selbst geimpft oder als verantwortlicher Arzt die Aufsicht bei Impfungen durch Fachpersonal geführt haben. Der Theologe ohne ärztliche Ausbildung hatte beim Prozessauftakt etwa ein Drittel der ihm vorgeworfenen Taten eingeräumt. Dabei wurde über einen Beschluss der Kammer auch die HIV-Erkrankung des Angeklagten zur Zeit der Impfaktionen bekannt (wir berichteten). Das auf elf Tage anberaumte Verfahren wird jetzt am Donnerstag, 3. März, fortgeführt. kd

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