Rosenheim – Die Situation in der Ukraine treibt die Menschen auch in der Region Rosenheim um. „Die Spendenbereitschaft ist enorm“, sagt Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK Rosenheim. „Aktuell erreichen uns in der Geschäftsstelle täglich Anfragen, wie geholfen werden kann“, so Schmidt. Die regionalen Verbände des Roten Kreuzes werden auf Anforderung des Internationalen Roten Kreuzes tätig. „Es werden mögliche Szenarien vorbereitet, um uns optimal auf alle möglichen Lagebilder vorzubereiten. Dazu gehören unter anderem die Aufnahme von Flüchtlingen und die Entgegennahme von Sachspenden aus der Bevölkerung“, so Daniela Ludwig, Vorsitzende des BRK Rosenheim. Bereits jetzt kann mit Geldspenden geholfen werden. Schon vergangene Woche koordinierte das Rote Kreuz eine Versorgung diverser Orte in der Ukraine mit frischem Trinkwasser. Zudem startete ein Hilfskonvoi des Deutschen Roten Kreuzes in das polnische Lublin.