Radwegekonzept nimmt Fahrt auf

von Redaktion

Über 1000 Kilometer werden beschildert

Rosenheim – Rund 1900 Kilometer wurden mit dem Rad abgefahren und viele Gespräche geführt. Inzwischen sind die Vorarbeiten für ein Radwegekonzept für den Landkreis Rosenheim abgeschlossen. Jetzt stehe der Abschluss der Beschilderungsplanung an, wie Rainer Lampl, Geschäftsführer des Büros Green-Solutions, im Umweltausschuss des Landkreises berichtete.

Orts- und
Kilometerangaben

Das Leitsystem setzt sich aus Haupt- und Zwischenwegweisern zusammen. Die Hauptwegweiser enthalten Orts- und Kilometerangaben. Aufgestellt werden sie an Knotenpunkten im Radnetz sowie an Örtlichkeiten wie Bahnhöfen. Auf den Zwischenwegweisern sind Pfeile und ein Rad abgebildet. Sie zeigen den Radfahrenden an, ob sie abbiegen müssen oder ob die Strecke geradeaus weitergeht.

Rund 163 Kilometer Alltagsradnetz müssten laut Lampl neu beschildert werden. Davon sind 1038 Kilometer bereits jetzt fahrradtauglich. Auf den verbliebenen 25 Kilometern, meist Wald- und Feldwege, müssen Schlaglöcher gefüllt und der Belag aufbereitet werden. Zudem werden rund 164 Kilometer neu beschildert, die überwiegend touristisch oder in der Freizeit genutzt werden.

Lücken sollen
geschlossen werden

Ein Problem sind diejenigen Radwege, die nicht im vorhandenen Streckennetz integriert sind. Radfahrer sind hier gezwungen, am Ende des Radweges auf eine Straße auszuweichen. Knapp 190 Kilometer Radwege müssten im Landkreis neu gebaut werden, um diese Lücken im Radwegenetz zu schließen. Hauptsächlich betroffen sind hier Kreis- und Staatsstraßen.

Die Planer stellten in 41 der 46 Landkreis-Gemeinden Lücken im Radwegenetz fest. Wobei sich in den meisten Gemeinden der Bedarf an neuen Radwegen zwischen einem und drei Kilometer bewegt. Und nicht jeder Lückenschluss wurde als hoch priorisiert eingestuft.

Artikel 1 von 11