Rosenheim – Rund 2000 Menschen aus der Ukraine sind inzwischen im Landkreis Rosenheim untergekommen. Nach Informationen des zuständigen Sachgebiets Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht im Landratsamt setzt sich diese Zahl aus den Flüchtlingen zusammen, die dem Landkreis von der Regierung von Oberbayern zugeteilt wurden, sowie jenen, die privat eine Bleibe gefunden haben und sich beim Landratsamt gemeldet haben. Um die Flüchtlinge schnell mit einer Aufenthaltserlaubnis und einer Arbeitsgenehmigung auszustatten, bietet das Landratsamt Sonderschalter außerhalb der regulären Öffnungszeiten an. Damit auch die Bewohner in den Hallen die Dokumente erhalten können, werden die Sonderöffnungszeiten für privat untergebrachte Flüchtlinge ab kommender Woche reduziert. Das Team des Sachgebiets wird noch dienstags und mittwochs jeweils von 13 bis 16 Uhr zur Verfügung stehen.