Rosenheim – Rund 65000 Menschen an knapp 13000 Anschriften werden ab Montag, 16. Mai, im Landkreis Rosenheim für den Zensus 2022 befragt. Bereits jetzt werden die Erhebungsbeauftragten in den Kommunen unterwegs sein, um die Adressen und die Namen der ausgewählten Haushalte auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Im Anschluss werden die Ankündigungsschreiben mit einem Befragungstermin verschickt.
Die eigentlichen Befragungen für die sogenannte Volkszählung finden zwischen Mitte Mai und Anfang August statt. Da die Interviews möglichst kurz und kontaktarm erfolgen sollen, können sie auch vor der Tür durchgeführt werden. Um Betrugsfälle zu vermeiden, sollten sich Bürger den sogenannten Erhebungsbeauftragten-Ausweis zeigen lassen. Dieser gilt nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis und bestätigt, dass die Person offiziell zur Mitwirkung beim Zensus 2022 bestellt wurde. Die Erhebungsbeauftragten sind verpflichtet, sich auszuweisen. In Zweifelsfällen können Bürger die Erhebungsstelle im Landratsamt Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/3921244 kontaktieren.
Die Erhebungsstelle Rosenheim sucht für die Befragungen noch weitere Interviewer. Es handelt sich um eine wohnortnahe ehrenamtliche Tätigkeit mit relativ freier Zeiteinteilung und einer steuerfreien Aufwandsentschädigung von durchschnittlich 800 Euro. Fahrtkosten und Auslagen werden erstattet sowie Material wie Tablet, Tasche und Kugelschreiber zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zum Zensus und zur Tätigkeit der Erhebungsbeauftragten gibt es bei der Erhebungsstelle im Landratsamt unter oben genannter Telefonnummer oder unter www.landkreis-rosenheim.de/zensus-2022. Hier ist auch das Bewerbungsformular zu finden.
Mit dem Zensus 2022 wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Der Zensus dient laut Landratsamt als wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Politik, Verwaltungen und Wirtschaft.