Entwicklungsstrategie auf der Zielgeraden

von Redaktion

Viele Vorschläge beim Themenforum der LAG Mangfalltal-Inntal

Rosenheim/Brannenburg – Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Mangfalltal-Inntal arbeitet weiter an der neuen Lokalen Entwicklungsstrategie (LES). Im gut besuchten Themenforum arbeiten die Teilnehmer gemeinsam an künftigen Zielen, Themen und Projektideen für die Region der auf 20 erweiterten Gemeinden im Süden und Westen des Landkreises Rosenheim.

Zukünftige
Ziele fixieren

Seit der Startwerkstatt für die neue Strategie im November 2021 sei viel passiert, so berichtet der Zweite Vorsitzende der LAG, Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch, in der Brannenburger Wendelsteinhalle. Nun gelte es, gemeinsam die künftigen Ziele zu fixieren, die die Richtschnur für die Einordnung neuer Projekte seien, so Jokisch.

Die 35 Teilnehmenden waren nach der Einführung und dem Rückblick auf die bisherigen Schritte, die ihnen Gwendolin Dettweiler und Felicitas Leinauer vom für die LES beauftragten Büro Sweco in Erinnerung brachten, dazu aufgerufen, mit dem Wissen ihres jeweiligen Fachgebiets auf die Zielentwürfe zu schauen und diese wo nötig zu ergänzen oder zu verbessern.

Um diesen Schritt zu erleichtern, hatte Sweco den Input der Bürger aus den vorigen Veranstaltungen sowie aus in der Region vorhandenen weiteren Konzeptpapieren und Strategien in Themenfelder eingebracht und diese zu den Zielentwürfen verdichtet.

Nach Angaben der Verantwortlichen arbeiteten die Teilnehmer „mit großem Enthusiasmus“ an den Vorschlägen für Ziele und Themenfelder und brachten zudem weitere Projektideen aufs Papier. Gerade den Themenbereich regionalen Wirtschaftsraum, nachhaltiger Tourismus, Mobilität und Klimaschutz ergänzten die Akteure der Region mit wesentlichem zusätzlichem Input.

Viele Ideen aus den
neuen Gemeinden

Vor allem aus den neuen Gemeinden Schechen, Rott, Großkarolinenfeld und Pfaffing kamen zudem diverse weitere zukunftsweisende Projektideen, die sich unter anderem darum drehten, die neuen Gemeinden für den Tourismus attraktiver zu gestalten sowie den sozialen Zusammenhang in den Orten zu stärken.

Zum Abschied avisierte Gwendolin Dettweiler die kommenden Schritte: Der Ball läge nun beim Büro: Die Mitarbeiter müssten jetzt die Strategie in die vorgegebene Form fassen. Eine weitere Versammlung der Mitglieder habe Ende Juni die neue Strategie mit allen Einzelheiten formal anzunehmen und zu beschließen, dann würde das Werk beim zuständigen Landwirtschaftsministerium in München eingereicht.

Anschließend heiße es, Daumen drücken, damit das Ministerium die LAG auch für die kommende Förderperiode 2023 bis 2027 wieder als Leader-Region anerkenne, so Dettweiler schlussendlich.

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