Rosenheim – Es könnte eng werden auf dem Rosenheimer Herbstfest, noch etwas enger sogar als in den Jahren vor der Corona-Zwangspause. „Wir spüren großes Interesse und Vorfreude“, sagt Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbands, der die Wiesn ausrichtet. Die Anfragen hätten diesmal früher eingesetzt, kurz nach den ersten Lockerungen der Corona-Regeln im März. Die Reservierungsanfragen an den Verband kommen in erster Line von auswärts, „die Leute aus Rosenheim und der Umgebung wissen schon, dass sie sich an die Brauereien wenden“.
Auch dort registriert man gesteigerte Spannung. „Rund um die Uhr“ erhalte sie Anrufe von Freunden und Bekannten, sagt Marisa Steegmüller, geschäftsführende Gesellschafterin von Flötzinger. Jedoch müsse sie alle vertrösten auf das traditionelle Datum des letzten Montags im Juli: Der Stichtag für den Reservierungsstart fällt heuer auf den 25. Juli.
Bei Auerbräu stellt man ebenfalls fest, dass die Wiesn 2022 ein bisschen besonderer ist als sonst. „Die ersten Reservierungsanfragen erreichen uns bereits“, sagt Auerbräu-Sprecher Michael Hinterseer, und das, obwohl es bis zum offiziellen Registrierungsstart noch ein wenig dauert. Was wiederum bedeute, „dass die Rosenheimer große Vorfreude auf das Herbstfest haben“.
Das Rosenheimer Herbstfest dauert von Samstag, 27. August, bis Sonntag, 11. September. Während beim Münchner Oktoberfest heuer die Schausteller ihre Buden eine Stunde früher öffnen können und die Zelte eine halbe Stunde später dicht machen, bleibt beim Herbstfest alles beim Alten: Von Montag bis Samstag, jeweils von 11 bis 23.30 Uhr, sind die Zelte geöffnet, am Sonntag macht die Wiesn bereits um 10 Uhr auf. Zapfenstreich ist um 23 Uhr. we