Regensburg/Rosenheim – Bei einem Festakt im Marinaforum Regensburg wurde der Präsident des Bayerischen Schachbundes Peter Eberl zusammen mit 46 anderen Sportfunktionären aus ganz Bayern von Innenminister Joachim Herrmann mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern ausgezeichnet.
Eberl war 1977 einer der beiden Initiatoren bei der Gründung der Schachgemeinschaft Vogtareuth-Prutting und ist seither mit Ausnahme einer Pause von 2009 bis 2011 Vereinsvorsitzender und in den 45 Jahren auch Spielleiter. Von 1979 bis 2001 war er als erfolgreicher Jugendtrainer im Verein aktiv.
Im Schachkreis Inn-Chiemgau war er Anfang der 80er-Jahre Kreisjugendleiter und von 1986 an 27 Jahre lang Kreisvorsitzender. 1994 übernahm er nach dem Unfalltod des Kreisspielleiters zusätzlich dessen Amt und übte es 18 Jahre aus.
Im Bezirk Oberbayern war Eberl von 1983 an zwölf Jahre lang Bezirksjugendleiter. Dieses Amt behielt er auch bei, als er 1989 zum Bezirksvorsitzenden gewählt wurde. 24 Jahre lenkte er die Geschicke des Schachbezirks. Von 2009 bis 2013 war er zugleich Bezirksspielleiter.
Nachdem er 2012 zum Vizepräsidenten des Bayerischen Schachbundes gewählt wurde und seine Wahl zum Präsidenten absehbar war, legte er alle Ämter auf Kreis- und Bezirksebene nieder, um sich voll auf die neue Aufgabe zu konzentrieren. Seit acht Jahren führt er nun den 16000-Mitglieder-Verband.
Nachdem ihm diese Aufgabe scheinbar nicht ausreicht, ist er seit ein paar Jahren auch wieder als Bezirksspielleiter, Bezirks-Seniorenreferent und Kreis-Seniorenreferent aktiv.