Flintsbach – Knapp drei Jahrzehnte hat Gabriel Mayer den regionalen Rettungsdienst mit der Ambulanz Rosenheim nachhaltig geprägt. Nun verabschiedet sich der Geschäftsführer in den Ruhestand.
Mayer ist seit 1993 bei der Ambulanz Rosenheim und viele Jahre auf dem Rettungswagen gesessen. Doch es sei ein langer Weg gewesen, den privaten Rettungsdienst in Bayern zu etablieren. Seit 1998 ist die Ambulanz Rosenheim fester Bestandteil der Notfallrettung in der Region und gehört zum größten privaten Rettungsdienst- und Krankentransportanbieter in Bayern.
Heute erfreut sich die Ambulanz über sieben Rettungswagen im Fuhrpark sowie zehn Krankenwagen im Fuhrpark. Zusätzlich sind über 20 KVB-Fahrzeuge des Unternehmens im südlichen Oberbayern im Einsatz, die den diensthabenden Bereitschaftsarzt zum Patienten bringen. Zuletzt kamen mehrere Teststationen, wie zum Beispiel auf der Rosenheimer Loretowiese, hinzu. Insgesamt zählt der Betrieb heute rund 200 Mitarbeiter.
Von Anfang an wurde die Ambulanz Rosenheim durch mehrere Geschäftsführer geleitet. Zuletzt standen Gabriel Mayer und Robert Schmitt an der Spitze. Schmitt wird die Führung beibehalten. Unterstützt wird er in Flintsbach durch Markus Eichschmid in der Funktion als Assistent der Geschäftsführung. Neben seiner Geschäftsführer-Tätigkeit übernahm Mayer die Funktionen als Leiter Rettungsdienst und als Einsatzleiter Rettungsdienst.
Seit Mai darf sich die Ambulanz Rosenheim über eine neue Leiterin Rettungsdienst freuen. Michaela Götschl verfügt über lange Erfahrung in dieser Position und wird mit neuen Ideen den Rettungsdienst in die Zukunft führen. In ihren Verantwortungsbereich fallen nun alle Rettungswagen an den Standorten Flintsbach, Bad Feilnbach, Fischbachau und Eggstätt.
Ganz loslassen kann Mayer jedoch nicht. In den kommenden Monaten möchte er sich verstärkt seiner Leidenschaft, dem Katastrophenschutz, widmen. „Aber jetzt geht es erstmal in den Urlaub“, sagt der scheidende Geschäftsführer und lacht.