Rosenheim/Riedering – Da staunten viele Badegäste am Strandbad in Ecking nicht schlecht, als sich Ministerpräsident Markus Söder, umringt von seinen Leibwächtern, am Donnerstagnachmittag in den Simssee wagte. Aber auch ein bayerischer Ministerpräsident braucht mal eine Abkühlung.
Der Terminkalender von Ministerpräsident Söder war an dem Tag voll bepackt. Früh am Morgen war er bereits zu Besuch in der „Denk mit!“-Kita in Anzing. Danach ging es für ihn nach Dorfen in das Kinderhaus „Sonnenhügel“. Zudem stellten sich Ministerpräsident Markus Söder und sein Bürgerbeauftragter Michael Hofmann im Regional Fernsehen Oberbayern (RFO) Bürgerfragen aus den umliegenden Landkreisen. Die Fragen drehten sich um aktuelle Themen wie die Blockabfertigung im Inntal, den öffentlichen Nahverkehr oder um Ärger mit Behörden und Ämtern.
Da kam eine Abkühlung im Simssee vermutlich gelegen. „Er stand einfach vor der Tür“, sagt Eduard Kalem, Geschäftsführer des Seewirts in Ecking. Zuerst sei Söder in den See gegangen und habe dann auf der Terrasse des Seewirts „saures Lüngerl“ gegessen. „Wir haben kein großes Tohuwabohu gemacht“, sagt Kalem. Auch die anderen Gäste hätten nicht viel Aufhebens um den Ministerpräsidenten gemacht. So habe Söder entspannt essen können.
„Eine Sache habe ich Söder dann doch auf das Herz gelegt“, gesteht Kalem. Er warte bereits seit zehn Monaten auf die Auszahlung der Corona-Überbrückungshilfen, die er vorstrecken musste. „Als höchster Behördenleiter habe ich ihn gefragt, ob er nicht was machen könnte. Er hat versprochen sich darum zu kümmern“, sagt Kalem.
Die einstündige Sendung
wird heute, Samstag,
um 19 Uhr erstausgestrahlt.