Bad Endorfer feiern den Olympia-Medaillenrekord

von Redaktion

Bundespolizeisportschule ehrt erfolgreiche Spitzensportler für ihre Leistungen in Peking

Bad Endorf – Mit 14 Medaillen in der Athletenwertung bei den Olympischen Winterspielen von Peking feierte die Bundespolizeisportschule Bad Endorf einen wahren Medaillensegen. Zehnmal Gold und jeweils zweimal Silber und Bronze gab es. Dazu kommen noch 100 Weltcup-Podestplätze in der abgelaufenen Wintersportsaison.

Bei der Saisonabschlussfeier ehrte die neue Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Rita Schwarzelühr-Sutter, die Olympia-Teilnehmer und -Medaillengewinner. „Wir unterstützen die Belange des Spitzensports“, so die Staatssekretärin, und verwies auf die Novellierung des Bundespolizeigesetzes. Mit der im Jahr 2020 in Kraft getretenen Neuregelung des Paragrafen 16a der Bundespolizeilaufbahnverordnung ist eine verkürzte Aufstiegsmöglichkeit während der aktiven Leistungssportkarriere ausschließlich für Spitzensportler geschaffen worden.

Die Sportler seien Vorbilder. Außerdem seien die Olympiasieger ein Beweis dafür, dass das Endorfer Modell gut funktioniere: 85 Prozent der Sportler strebten nach ihren Erfolgen im Bob, auf der Piste oder auf den Eiskufen eine Karriere bei der Bundespolizei an.

Der Leiter des Spitzensportzentrums, Polizeidirektor Thomas Leuthardt, eröffnete die Feier mit den Worten: „Wir wollen Ihnen die Wertschätzung entgegenbringen, die Sie verdient haben.“ Die Leistung der Endorfer habe wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland im Nationenranking gleich hinter Norwegen auf Rang zwei landete.

Der Präsident der Bundespolizeiakademie, Alfons Aigner, wünschte sich, dass der Funke für das Engagement und die Begeisterung, die die Olympiasieger zeigten, auf die gesamte Gesellschaft überspringen möge.

Deutscher Olympischer Sportbund-Vorsitzender Leistungssport, Dirk Schimmelpfennig, sprach in seiner Rede die schwierigen Umstände der Olympischen Spiele in Peking an: Beschränkende Corona-Maßnahmen machten die Sportveranstaltung zu einer besonderen Herausforderung.

Die Bedeutung der Bundespolizeisportschule für die Gemeinde Bad Endorf hob Bürgermeister Alois Loferer hervor. Die Athleten und die gesamte Institution leiste einen wertvollen Beitrag nicht nur für den Sport, sondern für die Gesellschaft.

Gerhard „Willi“ Willmann, Radio-Moderator des Bayerischen Rundfunks, moderierte die Siegerehrung vor über 270 geladenen Gästen, darunter auch der Vizepräsident der Bundespolizei, Peter Beiderwieden. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Combo“ des Bundespolizei-Orchesters München und die DJs der „Police Zone“. kmz/tn

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