Das Signal funktioniert wieder

von Redaktion

Schwierige Suche nach Verantwortlichen für Situation am Bahnübergang Fürstätt

Rosenheim – „Seit über zwei Wochen ist am Bahnübergang Fürstätt der akustische Alarm ausgefallen“, schrieb ein Leser, der namentlich nicht genannt werden will, am 13. Juli an unsere Redaktion. „Schon oft sind Kinder auf dem Weg zur Schule durch die sich senkende Schranke erschrocken und dann erst aufmerksam geworden. Und mancher Auto- oder auch Fahrradfahrer fährt trotz Rotlicht weiter. Leider ist keine Telefonnummer der DB angegeben, um den Defekt zu melden.“

Sache der
Bundespolizei

Als der Leser sich mit seinem Anliegen an unsere Zeitung wandte, hatte er schon eine Odyssee hinter sich. Er hatte zunächst die Polizei Rosenheim angerufen, wo er immer wieder mit anderen Kollegen verbunden worden sei, wie er sagt. Letztlich habe ihm ein Beamter aber versprochen, das Problem an die Bahn weiterzugeben. Robert Maurer, Erster Polizeihauptkommissar in der Polizeiinspektion Rosenheim, bestätigt gegenüber der Redaktion: „Für die Bahn sind wir eigentlich nicht zuständig, das ist Sache der Bundespolizei.“ Maurer war sich aber sicher, dass das Problem weitergegeben worden ist.

Doch es passierte nichts, weswegen sich der Leser schließlich an die Redaktion wandte. Die stellte eine Anfrage bei der Pressestelle der Stadt Rosenheim. Pressesprecher Christian Schwalm meldete sich kurze Zeit später zurück, dass er die DB-Störungsstelle erreicht habe und die Bahn einen Techniker schicken würde.

Diese positive Antwort wurde an den besorgten Leser weitergegeben, der seinerseits beobachtete, ob das Signal wieder funktionierte. „Das Signal geht nach wie vor nicht“, lautete seine Rückmeldung am Freitag, 15. Juli. Allerdings war er auf der Suche nach einem Ansprechpartner selbst weitergekommen. Er wandte sich selbst an die Pressestelle der Bahn. „Das war die einzige E-Mail-Adresse, die ich dazu finden konnte.“ Und von dort erhielt er noch am Freitag eine Rückmeldung: Die zuständige Fachabteilung sei informiert, das fehlende Ersatzteil bestellt. Es solle in den nächsten Tagen eingebaut werden.

Genau diese Information schickte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auch an unsere Redaktion: „Es handelt sich um einen technischen Defekt. Das fehlerhafte Bauteil wird in der kommenden Woche ausgetauscht, dann wird wieder ein Warnton zu hören sein. Wir bitten, Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.“

Letztlich gab es dann bereits am Samstag positive Nachrichten. „Das Signal geht wieder“, freute sich der Leser – nach fast drei Wochen, in denen es nicht klar gewesen sei, an wen man sich in solch einem Fall am besten wenden solle.

Lob und Kritik an Servicestelle

Generell können sich Kunden mit Fragen, Lob und Kritik an die Servicekanäle der Deutschen Bahn wenden.

So ist beispielsweise die Service-Hotline unter 030/2970 rund um die Uhr besetzt. Online-Kontaktformulare stehen auf https://www.bahn.de/hilfe bereit.

Auf dieser Seite finden sich zudem auch Links zu den DB-Accounts in den sozialen Medien.

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