Feldkirchen-Westerham – Das ansonsten eher ruhige Vagen bei Feldkirchen-Westerham hat es jetzt gewaltig krachen lassen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Gemeinsam mit dem Schützengau Rosenheim, der sein 100-jähriges Bestehen feierte, haben die Vagener Burgschützen das zehnte Gauböllertreffen ausgerichtet (wir berichteten).
„Vereine und Böllerschützen sind zu uns gekommen, das freut uns ganz gewaltig“, sagte Schussmeister Hans Kellerer. Auch der Schirmherr dieses Treffens, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, war vom herzlichen Empfang beeindruckt. Begrüßt wurde Aiwanger von Gerhard Nevihosteny vom Schützengau Rosenheim, Landrat Otto Lederer, Feldkirchen-Westerhams Bürgermeister Hans Schaberl und den vielen Festbesuchern.
Sichtlich beeindruckt war der stellvertretende Ministerpräsident Aiwanger vom eigentlichen Mittelpunkt der Veranstaltung, dem Gauböllertreffen gegen Mittag. Begleitet von der Musikkapelle Vagen und den rund 135 Böllerschützen aus 18 Vereinen marschierte Aiwanger zum Festzeltplatz. An den beidseitigen Rändern der großen Wiesen hatten sich die Böllerschützen aufgestellt und bildeten einen großen Kreis. Lautstark gab der Vagener Schussmeister Kellerer den Befehl, dann legten die Schützen los.
Siebenmal krachten die 135 Böller in genauer Reihenfolge: gemeinsamer Salut, dann schnelles Reihenfeuer von links, dasselbe einmal von links und einmal von rechts, dann Doppelschlag von links, weiter einzeln in schneller Reihenfolge von rechts, beidseitiges Reihenfeuer in der Mitte beginnend und zum Schluss ein gemeinsamer Salut.