Das legendäre „Papagei“ ist in Rosenheim bei der Generation „Ü60“ unvergessen. Über Jahrzehnte hinweg war das Tanzcafé der bekannteste Schuppen zwischen München und Salzburg. Das „Papagei“ ist Geschichte – der Stammtisch aber nicht. Seit 56 Jahren trifft sich das „Kernteam“ in der Auerbräu-Festhalle auf dem Herbstfest, und zwar an allen 16 Wiesn-Tagen. Zu sehen sind hier Benno Köttner, Peter Gurdschik junior und senior, Florian Fleischer (von links), Bertl Aicher, Schorsch Bamberg und Peter Skrzypczyk (von rechts). Bunte Paradiesvögel gab es im „Papagei“ zwar jede Menge, der Name ist jedoch eine Anspielung an den Namen des Lokalbesitzers: „Papa Geisenfelder“. Vielleicht sind Papaya, Paparazzi und Papageno ja ähnlich entstanden, betrieb der Wiesnigel Ignaz ein wenig Wortkunde. „Papalapapp“,sagten sich die Stammtischler, „dring ma lieber no a Mass auf de oide Zeitn“. Foto Ruprecht