Mit dem längsten Bob der Welt beinfrei in den Eiskanal

von Redaktion

„Und in der Zielkurve werd‘s heid richtig schee, da druckt‘s uns nei, so muaß des sei, da haben wir 5G.“ 5G? Natürlich hat der Begriff aus Willy Michls Wiesn-Klassiker weder mit Corona-Beschränkungen noch mit Mobilfunknetzen etwas zu tun. Die 5G aus dem Bobfahrerlied von 1984 beziehen sich auf die enormen Fliehkräfte, die in den Kurven bis zu 5G erreichen – also das Fünffache der Erdbeschleunigung. Rekordverdächtige Länge haben indessen die Bobformationen, die sich auch 2022 zu später Stunde in den Bierburgen bilden. „Vielleicht haben wir hier ja den längsten Bob der Welt“, vermutet Auerbräu-Marketing-Chef Michael Hinterseer, wenn sich der Gaudiwurm von der Ochsenbraterei quer durch die Festhalle fast bis zum Biergarten hinzieht. Weil die meisten Zeltbodenbobfahrer Lederhose und Dirndl tragen, geht es sicher am dritten und letzten Wiesn-Samstag erneut beinfrei in den Eiskanal, wenn es heißt: „Es san de Männer mit einem harten Job, sie fahren mit dem Bob.“ Foto niemöckl

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