Stephanskirchen – Ein 33-jähriger Münchner, der am Freitag gegen 14 Uhr in Stephanskirchen Motorenöl auf sein Fahrzeug geladen hatte, zog am Gefälle des Schloßbergs eine Ölspur hinter sich her, die laut Polizei bis in die Rosenheimer Innenstadt reichte. Durch die Abwasserkanäle war der Stoff auch in den Inn gelangt, so dass sich dort ein großer Ölfleck bildete und sich auf einer Länge von bis zu 300 Metern ausdehnte. Die herbeigerufene Feuerwehr legte daher Ölschutzmatten im Inn aus. In wie weit das Öl die Umwelt gefährdete, müssen nun Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes, die ebenfalls vor Ort waren, bewerten.