Mit klarem sozialdemokratischen Profil

von Redaktion

Heinz Oesterle und Petra Keitz-Dimpflmeier kandidieren für den Rosenheimer Westen

Rosenheim – Heinz Oesterle aus Feldkirchen-Westerham wird sich bei der Landtagswahl 2023 um das Direktmandat im Stimmkreis Rosenheim-West bewerben. Für den Bezirkstag wurde die Rechtsanwältin Petra Keitz-Dimpflmeier aus Bad Aibling gewählt. Beide wurden bei der Aufstellungskonferenz der SPD jeweils ohne Gegenkandidaturen nominiert.

Mit Heinz Oesterle will ein erfahrener Kommunalpolitiker der Region wieder eine sozialdemokratische Stimme im Landtag geben. „In meiner beruflichen Tätigkeit als Wirtschaftsingenieur und nach 28 Jahren im Gemeinderat habe ich mir eine hohe Problemlösungs-Kompetenz erarbeitet, die ich gerne im Landtag einbringen möchte“, so Oesterle.

Die Staatsregierung sei dabei, die Zukunft Bayerns zu verspielen. „Kein überregionales Mobilitätskonzept, zu wenig Radwege und schlechter ÖPNV auf dem Land; und dann blockiert Bayern auch noch eine Nachfolgeregelung des Neun-Euro-Tickets“, beklagte Oesterle. Bei der Energiepolitik stehe Bayern immer noch auf der Bremse, etwa bei der Zukunftstechnologie Geothermie. Auch beim Thema Wohnen komme der Freistaat seinen Verpflichtungen nicht nach. „Der Freistaat muss unter anderem genossenschaftlichen Wohnungsbau fördern und staatseigene Flächen den Kommunen über Erbpachtmodelle zur Verfügung stellen, statt sie zu verkaufen“, forderte Oesterle.

Ein Herzensanliegen ist Oesterle die Bildungspolitik. Längeres gemeinsames Lernen in kleinen Klassen sei wichtiger denn je, stattdessen bestehe ein skandalöser Mangel an Lehrern, vor allem an Grund- und Mittelschulen: „Dieser Mangel ist hausgemacht und war für den Kultusminister seit Jahren vorherzusehen.“

Für den Bezirkstag kandidiert mit Petra Keitz-Dimpflmeier ebenfalls eine erfahrene Kommunalpolitikerin. Als Stadträtin und Referentin für Schulen und Kindergärten in Bad Aibling sowie als Kreistagsmitglied sind ihr die Probleme und Möglichkeiten dieser Ebenen gut vertraut. „Der Bezirkstag ist wichtig als Ergänzung für die Gemeinden und Landkreise, wo diese an ihre Grenzen stoßen und die Aufgaben nicht alleine stemmen können“, so Keitz-Dimpflmeier.

Der Neubau der Wasserburger Kliniken wäre beispielsweise ohne die Kofinanzierung des Bezirks nicht machbar gewesen. Besonders am Herzen liegt ihr auch mehr Bürgerfreundlichkeit beim Serviceangebot des Bezirks, dies sei noch nicht ausreichend digital und barrierefrei umgesetzt.

SPD-Kreisvorsitzende Alexandra Burgmaier freute sich über die Nominierung: „Was wir jetzt für unsere Region brauchen, sind erfahrene und bodenständige Abgeordnete mit einem klaren sozialdemokratischen Profil.“

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