Rosenheim – Professor Dr. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München hält den Festvortrag „Wie gefährlich ist kosmische Strahlung“ am Mittwoch, 19. Oktober, um 19 Uhr an der Technischen Hochschule Rosenheim, Hochschulstraße 1, Hauptraum E002, mit Fragerunde und Live-Übertragung in E001 sowie in die Räume R001, R002, R003, R004.
In seinem Festvortrag zum Rückblick auf 35 Jahre Sternwarte in Rosenheim geht Professor Dr. Lesch auf die kosmische Strahlung und ihre Gefährlichkeit für Lebewesen ein, nach dem Motto: „Von kosmischer Ultra-Hochenergie-Strahlung und möglicherweise dementen Aliens“. Vor erst gut 100 Jahren wurde die Höhenstrahlung entdeckt, die unter anderem aus Atombruchstücken wie Protonen, Elektronen und Heliumkernen besteht. Heute weiß man, dass massive schwarze Löcher in Zentren von Galaxien und explodierende Sterne in der Milchstraße die Teilchen auf riesige Energien beschleunigen. Das ist für Raumreisende gefährlich, auf der Erde schützt unter anderem das Magnetfeld vor der Gefahr.
Professor Dr. Lesch arbeitet an der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität in München und ist bekannt durch seine Wissenschaftssendungen Leschs Kosmos im ZDF, alpha-Centauri im BR, Dutzende von Sachbüchern zur Astrophysik und zur Klimakrise. Die Sternwarte Rosenheim ist montags bei klarem Himmel ab 20.30 Uhr für öffentliche Führungen geöffnet.