Kiefersfelden/A93/Rosenheim – Die Bundespolizei findet im Rahmen der Grenzkontrollen – bildhaft beschrieben – am laufenden Band Personen, die von der Justiz in Deutschland gesucht werden.
So haben die Beamten auf der A93 nahe Kiefersfelden einen verurteilten Bosnier und eine gesuchte Rumänin verhaftet.
Dem gingen die Festnahmen von zwei Ungarn voraus, die gleich bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik mit Strafbefehlen konfrontiert wurden. Die Überprüfung der Personalien eines bosnischen Pkw-Beifahrers ergab, dass dieser für die Dauer von 58 Tagen ins Gefängnis muss.
Die Bundespolizisten lieferten den 31-Jährigen von der Inntalautobahn aus in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Eine Rumänin wurde von der Rosenheimer Bundespolizei in die Hafteinrichtung in Aichach gebracht.
Die 38-jährige Insassin eines Reisebusses wurde mit einem Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts in Essen gesucht.
Der Polizeicomputer schlug auch bei der Eingabe der Personalien eines ungarischen Staatsangehörigen Alarm. Aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Laufen hätte der 39-Jährige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis seit 2019 eine Geldstrafe in Höhe von rund 900 Euro zahlen müssen. Er musste eine 29-tägige Freiheitsstrafe in der Bernauer Haftanstalt antreten.
Einen anderen Ungarn nahm die Bundespolizei nahe Kiefersfelden fest, weil gegen ihn ein Strafbefehl des Amtsgerichts Pirna aus dem Jahr 2018 vorlag.
Er hätte noch eine Geldstrafe in Höhe von 2100 Euro wegen Urkundenfälschung zu begleichen – was er tat.