Rosenheim – Die Bayerische Krebsgesellschaft hat in Rosenheim eine neue Psychosoziale Krebsberatungsstelle für Menschen mit Krebs und deren Angehörige eröffnet und somit ihr Angebot in Oberbayern erweitert.
Betroffene erhalten Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und professionelle psychosoziale Hilfe. Eine Krebserkrankung erschüttert Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und beeinflusst sowohl soziale als auch familiäre Aspekte des Lebens. Die Beratungsstelle ist behindertengerecht ausgestattet und befindet sich zentral in der Innenstadt.
Am Salzstadel 16, im ersten Obergeschoss, beraten der Leiter der Krebsberatungsstelle und Diplom-Sozialpädagoge und Psychoonkologe (i. A.) Andreas Schüll und Anita Regenberg, Diplom-Psychologin, Hilfesuchende kostenlos und vertraulich zu allen Fragen rund um die Erkrankung. Die geschulten Fachkräfte unterstützen Betroffene dabei, ihre Probleme mit der Erkrankung leichter zu bewältigen. Sie beantworten sozialrechtliche Fragen, wie zu Rehabilitation, Erwerbsunfähigkeit, Frührente, Krankengeld oder finanzieller Unterstützung.
„Durch die Krebsberatungsstelle müssen Ratsuchende keine weiten Wege mehr auf sich nehmen. Sie haben leichteren Zugang zur professionellen Krebsberatung und damit erhöhen sich auch die Chancen, krankheitsbezogene Belastungen schneller wieder abzubauen. Ferner profitieren sie auch vom psychoonkologischen Netzwerk in der Bayerischen Krebsgesellschaft und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Ärzten und Fachkräften aus dem Klinikum Rosenheim, den Rehakliniken und onkologischen Praxen in der Region“, so der Geschäftsführer der Bayerischen Krebsgesellschaft, Markus Besseler.
Die Öffnungszeiten der Beratungsstelle sind Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung. Eine Anmeldung ist unter Telefon 08031/2329070 oder per E-Mail an kbs-rosenheim@bayerische-krebsgesellschaft.de möglich. Weitere Informationen unter www.bayerische-krebsgesellschaft.de.