Im Lokschuppen wird es jetzt heiß

von Redaktion

Die „Eiszeit“-Ausstellung endet mit 134885 Gästen – In der neuen Schau dreht sich alles um Vulkane

Rosenheim – Die Ausstellung „Eiszeit“ im Lokschuppen Rosenheim ist am Sonntag mit genau 134885 Besuchern zu Ende gegangen. Mit dieser Zahl liegt die „Eiszeit“-Schau auf Platz 15 der Lokschuppen-Ausstellungen. Die Veranstalter sind dennoch zufrieden mit dem Ergebnis.

„Selbstverständlich hätten wir uns über noch mehr Gäste gefreut“, so die Leiterin des Ausstellungszentrums Dr. Jennifer Morscheiser. „Rückblickend war zum Beispiel die große Resonanz bei den Schulen der Umgebung richtig gut und wir hatten unheimlich viele Kindergartengruppen dieses Mal bei uns.“ Der Sommer sei mit traumhaft schönem Wetter und tollen Veranstaltungen in Rosenheim aus Lokschuppen-Sicht nicht optimal gelaufen. „Aber wir haben jetzt zum Schluss einen beachtlichen Endspurt hingelegt. Wir bedanken uns bei unseren Besuchern!“

Bei vielen Schulen und Kindergärten in der Region gehört ein Ausstellungsbesuch im Lokschuppen seit Jahren zum pädagogischen Programm. Insgesamt kamen knapp 24000 Kinder aus Schulen und Kindergärten. Für sie gab es ein altersgerechtes und an Lehrpläne angepasstes Angebot mit kreativen Workshops und Führungen. 1807 Kindergarten- und Vorschulkinder nahmen an einer altersgerechten Mitmachführung teil.

Die Statistik zeigt laut den Verantwortlichen auch deutlich, dass zunehmend mehr Gäste eine Ausstellung intensiver erleben wollen als früher. So liehen sich im Jahr 2022 rund 10000 Nutzer einen Audioguide aus – etwa dreimal so viel wie noch 2021. Sehr gefragt sind auch die Führungen. Über 43000 Gäste ließen sich durch die Ausstellung führen, fast 10000 mehr als in der vergangenen Ausstellung „Saurier – Giganten der Meere“. „Das ist ein großer Erfolg für unsere Museumspädagogik“, betont Florian Englert, der Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim. „Wir legen großen Wert auf gut geschultes Personal und investieren auch viel in die Qualität unserer Audioguides. Diese Investitionen haben sich gelohnt. Ein großer Dank geht an unsere Ausstellungsführer, die mit viel Herzblut dabei sind.“

Schon gestern, einen Tag nach Ausstellungsende, begann der Abbau der „Eiszeit“-Ausstellung. Mammut, Berglöwe und Co ziehen nun weiter zum nächsten Ausstellungsort und machen in Rosenheim der nächsten Schau Platz, in der es thematisch nicht mehr frostig, sondern richtig heiß zugehen wird. Die Ausstellung „Vulkane“ wird im März eröffnet. Die Veranstalter versprechen eine klassische und zugleich spektakuläre Ausstellung. „Wie immer gibt es viele Überraschungen und tolle Inszenierungen“, gibt Dr. Jennifer Morscheiser einen ersten Einblick. „Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es eine bildgewaltige Ausstellung werden wird.“

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